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Tiefenbach 31


Im Jahr 2013 wechselte die still gelegte Landwirtschaft in einer sanften Übergangsphase die Eigentümerin. Der Hof lag zu dem Zeitpunkt mehr als zwei Jahrzehnte in einem "Dornröschenschlaf" und hatte - mit Ausnahme von zwei bewohnbaren Räumen - zum Teil dringenden Sanierungsbedarf. Im Winter 2014/2015 erfolgte die Renovierung von Dachstuhl und Wohnhaus (ursprünglich erbaut um 1870). Im Frühjahr 2017 wurden zwei Nebengebäude erneuert. Der Hof hat den Charakter einer Kleinlandwirtschaft, wie man sie früher oft gesehen hat, behalten, und liegt, umgeben von Wiesen und Wäldern, sanft eingebettet in die hügelige Landschaft der Südoststeiermark.

 

Der Hof besteht aus einem Wohnhaus, das je nach MitbewohnerInnen über ein oder zwei Gästezimmer verfügt, einem Ferienhaus ("LandLoft") und einem Häuschen für die Verarbeitung landwirtschaftlicher Produkte, das sich bei Bedarf in ein schlichtes Yogahaus verwandelt. Bewirtschaftet werden zwei Gärten, ein kleiner Hausacker und zum Teil die umliegenden Felder (Gemüse und Heu). Ziel ist es eine alternative biologische Kleinlandwirtschaft mit einem minimalen Maschineneinsatz aufzubauen und über die Selbstversorgung hinaus gehend einen landwirtschaftlichen Betrieb zu führen.

Die Geschichte des Hofs ist vielfältig, unterhaltsam und mit mehreren Menschen verknüpft. Gäste die sich dafür interessieren bekommen gerne das ein oder andere Kapitel der Hof-Geschichte persönlich erzählt.



Irmgard, die Yoga-Bäuerin


Die gebürtige Grazerin (Jg. 1977) hat sich mit dem alten Bauernhof einen Traum erfüllt. Die Yoga- und Naturliebhaberin ist seit rund 15 Jahren selbständig tätig. Mit Idealismus, Mut und Tatkraft entwickelt sie neue Projekte und liebt Herausforderungen. Bis 2012 war Irmgard als Organisatorin im Sport- und Medienbereich tätig. Nach einer beruflichen Teil-Auszeit und dem Kauf des alten Bauernhofs ist sie nun hauptsächlich mit der Revitalisierung der ehemaligen kleinen Landwirtschaft beschäftigt. Ziel ist es mit guten Ideen, biologischer Bearbeitung und geringem Maschineneinsatz den Hof zu bewirtschaften. Das Leben am Land mit Garten, Hausacker und Federvieh bereitet ihr große Freude. Zufriedenheit mit dem einfachen Tagewerk und Leben mit der Natur sind wichtige Elemente ihres Lebensstils.

 

Sie ist Ansprechpartnerin für Gäste und der gute Geist des Hofs. Auf Wunsch gibt Irmi gerne Tipps für Yoga und Meditation.

 


Martin, der Planer


In dem Jahr als Irmi den Hof gekauft hat (2013), haben sich Martin und Irmi bei einer Yogastunde kennengelernt. So ergab es sich, dass Martin für die Renovierung des Hofs von Beginn an erster Ansprechpartner gewesen ist. Mit seiner langjährigen Architektur-Erfahrung wurde der Hof neu gestaltet. Seine Homepage ökologischbauen.at gibt mehr Auskunft über seine beruflichen Qualitäten. Nach vier Jahren gemeinsamer Hof-Gestaltung wurden die beiden ein Paar. An den Wochenenden sieht man Martin öfters in der Werkstatt oder in der Küche.

 


Die caldera yoga farm Philosophie

Neben den bekannten Körperübungen beinhaltet Yoga einiges mehr: Das Wissen um ein zufriedenes und erfülltes Leben in Einklang von Körper, Geist und Seele. Für Irmgard, die Besitzerin des Hofs, sind das einfache Tagewerk, eine gesunde Ernährung, positives Denken und Zeit für Yoga und Meditation Teil ihres Lebens.

 

Der Begriff "caldera" begleitet Irmgard schon seit mehr als 15 Jahren. Damals wurde der Grundstein für ihre berufliche Selbständigkeit gelegt und ein Firmenname wollte gefunden werden. Die Anregung kam von einem amerikanischen Mountainbike der Marke Kona, als Typenbezeichnung war das Wort Caldera darauf zu lesen.

 


Mehr über Yoga

Yoga  bedeutet "Einheit" und bezeichnet eine jahrtausende alte aus Indien stammende Lehre, die durch verschiedene Übungen Körper, Geist und Seele in Einklang bringt. Yoga gibt uns die Möglichkeit mit unserem inneren Selbst in Kontakt zu treten.


Im traditionellen, klassischen Yoga stets berücksichtigt werden:

    1.    Körperübungen (Asanas)
    2.    Atemübungen (Pranayama)
    3.    Entspannung (Savasana)
    4.    Ernährung (vegetarisch)
    5.    Positives Denken und Meditation (Vedanta – Dhyana)
 
Yoga kann von allen Menschen, egal ob jung oder alt, ausgeübt werden. Im Mittelpunkt stehen immer das eigene Körpergefühl und Wohlbefinden. Alle Übungen werden mit Bedacht ausgeführt. Der Unterricht wird stets an die Schüler und deren Anforderungen, Wünsche und Bedürfnisse angepasst.

Yoga ist nicht Gymnastik, Yoga ist auch keine Religion, Yoga ist eine Wissenschaft über richtiges Leben und Spiritualität. Das Ziel von Yoga ist es ein guter Mensch zu sein, denn nur so können wir inneren Frieden und Glückseeligkeit erfahren. Ein angenehmer Nebeneffekt von Yoga ist die umfassende Stärkung des Körpers.


Die Initiatorin der caldera yoga farm hat ihre Ausbildung bei Sivananda absolviert und mehrere Monate in Yogazentren und Ashrams in den USA und Österreich zugebracht. www.sivananda.at